mappradar.Check starten

Methode

Wie wir messen

Kein Punktesystem, keine Note, keine Schätzung. Wir fragen Google an 25 Stellen dasselbe und schreiben auf, was zurückkommt.

Schritt 1

25 Punkte statt einer Suche

Google zeigt nicht überall dasselbe. Wer an deiner Ladentür sucht, bekommt eine andere Liste als jemand zwei Quartiere weiter. Eine einzelne Suche misst deshalb nur einen einzigen Punkt — und meistens den, an dem du selbst stehst.

  • Platz 1–3
  • Platz 4–10
  • Platz 11–20
  • nicht gefunden
  • nicht gemessen

In jedem Punkt steht deine Platzierung in der Trefferliste, so wie Google sie dort ausgibt. Wir sehen die ersten 20; wer weiter hinten steht, erscheint als „nicht gefunden“. Ein Punkt, der sich nicht messen liess, bleibt grau und zählt nirgends mit — auch nicht als schlechtes Ergebnis.

Schritt 2

So weit, wie deine Kundschaft fährt

Der Abstand zwischen den Punkten hängt von deiner Branche ab. Für eine Bäckerei liegen sie eng beieinander — wer Brot holt, geht um die Ecke. Für eine Umzugsfirma liegen sie weit auseinander, weil ein Umzug auch dreissig Kilometer weit vergeben wird.

Ein festes Raster für alle wäre bequemer und falsch: Bei der Bäckerei läge es zur Hälfte in Gebieten, aus denen nie ein Kunde kommt, und bei der Umzugsfirma endete es mitten im Einzugsgebiet.

Schritt 3

Zwei Ansichten, nicht eine

Es gibt zwei Wege, wie dich jemand findet: Er öffnet die Karten-App und sucht dort — oder er googelt ganz normal und bekommt einen Kartenausschnitt in den Ergebnissen. Das sieht gleich aus, ist es aber nicht.

Wir haben beides an denselben Stellen gemessen. Es tauchen weitgehend dieselben Betriebe auf — aber in deutlich anderer Reihenfolge. Von den ersten drei stimmten im Schnitt nur gut einer überein.

Der Grund liegt an der Frage, nicht an Google: In der Karten-App fragt jemand nach einem Ausschnitt, den er gerade ansieht. Bei der normalen Suche fragt er von dort, wo er steht. Wer nur eines von beidem misst, kennt die Hälfte.

Schritt 4

Und dann jede Woche dasselbe

Eine einzelne Messung ist eine Momentaufnahme. Sie sagt, wo du heute stehst, aber nicht, ob sich etwas bewegt — und schon gar nicht, ob das, was du getan hast, etwas gebracht hat.

Deshalb messen wir wöchentlich dasselbe: dieselben Punkte, derselbe Suchbegriff. Und wir melden uns nur, wenn sich etwas bewegt hat. Eine Mail, die jede Woche „keine Änderung“ sagt, liest nach drei Wochen niemand mehr — und wenn dann etwas passiert, sieht es keiner.

Kleine Ausschläge melden wir bewusst nicht. Google schwankt von Tag zu Tag um ein, zwei Plätze, ohne dass sich irgendetwas geändert hätte. Wo diese Schwelle liegt, haben wir gemessen und nicht geraten.

Ehrlich gesagt

Was die Messung nicht kann

  • Wir sehen keine Anzeigen

    Gemessen werden die normalen Ergebnisse. Was jemand bei Google Ads einkauft, steht darüber und zählt hier nicht mit.

  • Wir sehen nicht in die Vergangenheit

    Die Reihe beginnt mit der ersten Messung. Wo du vor einem Jahr standest, weiss niemand mehr.

  • Wir sehen die ersten 20 Plätze

    Wer weiter hinten steht, erscheint als „nicht gefunden“ — Platz 40 und Platz 200 sind beide unsichtbar, und der Unterschied wäre ohne Bedeutung.

  • Eine Platzierung kann niemand zusichern

    Wir zeigen dir, wo du stehst und was an deinem Profil fehlt. Was Google daraus macht, entscheidet Google.

Dauert etwa eine Minute · keine Anmeldung nötig